Das Auge
hinter den
Bildern
"Fotografie ist nicht das Festhalten eines Augenblicks, sondern das Sichtbarmachen der Stille, die ihn umgibt."
In einer Welt, die sich zunehmend durch Lärm und Geschwindigkeit definiert, suche ich das Gegenteil. Meine Arbeit ist ein Plädoyer für die Reduktion. Es geht mir nicht um die Dokumentation der Realität, sondern um die Essenz dessen, was wir fühlen, wenn wir wirklich hinsehen.
Die Fotografie bietet mir die Möglichkeit, die Zeit für einen Moment anzuhalten. Es ist eine Suche nach Stillstand und nach Nuancen von Licht und Schatten, die oft nur im zweiten Blick sichtbar werden.
Jede Serie ist eine kuratierte Reise durch Schwarz, Grau und Zwischenräume. Nähe ist dabei nicht nur physisch, sondern vor allem emotional. Ich möchte, dass der Betrachter Atmosphäre spürt, nicht nur Motiv.
Reduktion ist kein Mangel, sondern bewusste Entscheidung. Alles Unwesentliche tritt zurück, bis nur noch Präsenz bleibt. Das ist der Kern meiner visuellen Haltung.